Bei den Emittenten kann es sich um Verkehrswege oder auch gewerbliche Anlagen handeln. Erschütterungen wer­den häufig als unzumutbare Belästigung oder bedrohlich emp­funden, verbunden mit der Angst, es können erhebli­che Schäden am Eigenheim und somit Wertverluste entstehen.

Aufgrund des gesteigerten Bewusstseins sind Menschen in Gebäuden immer weniger bereit, Belästigungen durch Erschütterungen hinzunehmen. Subjektive Fehleinschätzungen führen nicht selten zu Streitig­keiten oder gar zu ungerechtfertigten Schadenser­satzforderungen. Schwingungsmessungen sind neutral und objektiv und die Beurteilung nach bewähr­ten Normen kann somit Unstimmigkeiten schlichten, bevor es zu Rechtsstreitigkeiten kommt. Wichtig ist, dass die Messungen fachgerecht und mit geeigne­ten Messsystemen durchgeführt werden.

Normen und Richtlinen

Zur Beurteilung von Erschütterungen wird die DIN 4150 „Erschütterungen im Bauwesen“ zugrunde gelegt. Das Regelwerk unterscheidet hauptsächlich zwei Arten von Erschütte­rungseinwirkungen:
·         Einwirkungen auf Menschen in Gebäuden
·         Einwirkungen auf bauliche Anlagen

Nicht alle Erschütterungsprobleme sind in Normen und Richtlinien beschrieben und schematisch lösbar. Sonderfälle, wie z. B. Erschütterungseinwirkungen auf empfind­liche  medizinische Einrichtungen, Groß­rechneranla­gen oder sogar auf frischen Beton sind in kei­ner Norm beschrieben. Hier müssen Erfahrun­gen und vorangegangene Untersuchungen für die Beurteilung herangezogen werden.

Die Erfahrungen aus vielen Messungen haben gezeigt, dass bei Einhaltung der Richtwerte das Schadensrisiko erheblich reduziert wird.

Zum Thema Erschütterungsmessung und -reduktion beraten wir Sie gerne ausführlich und unverbind­lich.